Rumänien - Bevölkerung

Rumänien - der Vielvölkerstaat: eine typische Rumänin
Rumänien ist ein Vielvölkerstaat

Wahrscheinlich auch aufgrund seiner geografischen Lage ist Rumänien schon immer ein Vielvölkerstaat gewesen. Begonnen hat es schon vor langer Zeit, mit den Thrakerstämmen der Geten, Odrysen und Daker, die diese Gegend hier besiedelten. Obwohl die Daker ein berüchtigtes Kriegervolk waren, wurden sie von den Römern besiegt. Während der Völkerwanderungen kamen noch mehr Völkerstämme aus weit entfernten Gegenden. Es waren Hunnen, Goten, Slaven, Bulgaren, Awaren und Gepiden, die sich hier ein Stelldichein gaben und somit eine genauere Herkunftsbestimmung eines heutigen Rumänen nicht gerade erleichtern.

Rumänien: Treffpunkt der Völker

Genauso bestimmt heutzutage das Gemisch der vielen Völker, mit seinen Kulturen, das Leben in Rumänien. Neben den Rumänen selbst leben hier auch schon lange Deutsche, Ungarn, Ukrainer, Tschechen, Russen, Tataren, Serben, Türken und Slowaken. Eine Sonderrolle spielen auch schon lange die Sinti und Roma. Jede der 18 Minderheiten hat einen Sitz im rumänischen Parlament. Das ist gerade der wichtige Bestandteil der rumänischen Lebenskultur von jeher: Bedingt durch die besondere Lage zwischen Orient und Okzident, trafen hier schon viele Lebenskulturen aufeinander. Gerade auch ethnische und religiöse Minderheiten lernten es miteinander leben können. Es ist eine besondere und spezielle Fähigkeit dieser rumänischen Kultur, die es ermöglicht, verschiedenen Einflüsse aufzunehmen und diese kreativ miteinander zu verbinden zu können.