Rumänien - Bucovina

Die Bucovina ist eine, historisch gesehen, sehr alte Landschaft an der Grenze zur Ukraine im Nordosten von Rumänien. Der nördliche Teil gehört zur Ukraine und der südliche Teil gehört zu Rumänien. Es ist auch eine multikulturell geprägte Gegend. Ukrainer, Russen, Österreicher, Deutsche und Juden leben hier. Es ist das Land der fruchtbaren und sanften Hügel und in den Höhenlagen bewaldet. Deshalb wird es das "Buchenland" genannt. Diese Gegend ist lange nicht nur ein Zankapfel für Tartaren, Türken, Russen und Österreicher gewesen.

Kloster Voronet in der Landschaft Buccovina in Rumänien
Sehenswürdigkeit: Kloster Voronet bei Gura Humora in der Buccovina

Landschaft der Klöster

Weit bekannt sind die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörenden Moldaukloster. Es sind die Klöster Arbore, Moldovita, Humor, Patrauti, Sf. Stefan cel Nou nahe Suceava. Auch das Kloster Putna lohnt einen Besuch. Nach jedem Sieg gegen die Türken wurde von dem damaligen Herrscher eine Kirche gestiftet. Da nicht alle Gläubigen in die Kirchen passten, wurden die berühmten Außenfresken in das Holz geschnitzt - die "Bibel für die Armen.

Bucovina: Naturparks und Aktivurlaub

In den vier Naturparks Calimani Nationalpark Ceahlau Naturpark, Vanatori-Neamt-Naturpark und dem Hasmas/Bicaz-Klamm Nationalpark kann man weitläufige Wandertouren unternehmen. Neben noch anderen Formen des Aktivurlaubes kann man hier auch wunderbar kuren. Schon der österreichische Kaiser Franz-Josef hat es sich in der Nähe von Vatra-Dornei gut gehen. Die besonders reichhaltigen Mineralwässer waren besonders beliebt.