Rumänien - die Hauptstadt Bukarest

der Präsidentenpalast ist eine der größten Sehenswürdigkeiten in Bukarest
Sehenswürdigkeit: der gigantische Präsidentenpalast in Bukarest

Der Legende nach soll die Stadt, die fast 2 Millionen Einwohner hat, vor langer Zeit von einem Hirten mit dem Namen Bucur gegründet worden sein. 1459 wurde Bukarest erstmals erwähnt, in einer alten Urkunde von dem Fürsten Vlad Tepes. Bukarest sollte auch das Christentum vor den Türken schützen. Für den riesigen Präsidentenpalast (nach dem Pentagon das zweitgrößte Gebäude der Welt) hat Ceaucescu viel von den alten Stadtteilen schleifen lassen. Aber Teile von dem Curtea Veche (der Fürstenhof des Vlad Tepes), und der Strada Lipscan und der Zunftstraßen Covaci sind erhalten geblieben, wie auch der Teile vom alten und besonders romantischen Stadtkern.

Der Triumphbogen in Bukarest erinnert an Paris
Sehenswürdigkeit: der Triumphbogen in Bukarest

Bukarest - Sehenswürdigkeiten im "Paris des Ostens"

Auch eine aus dem 18. Jahrhundert stammende Karawanserei, die "Hanul lui Manuc" blieb glücklicherweise erhalten. Im 18. und 19. Jahrhundert liebten die Adligen die französische Lebenskultur. Deshalb wurden 1857, nach einem großen Stadtbrand, breite Boulevards, schöne Parkanlagen und Triumphbogen angelegt und im Häuserbau ein Pariser Architekturstil eingeführt. Bukarest wird deswegen auch "Paris des Ostens" genannt. An der Straße Calea Victoriei streiten sich Paläste darum, wer am elegantesten ist. Das Casino in der Villa Vernescu, das Museum des Komponisten George Enescu, im Cantacuzino Palast, das Kunstmuseum im Casa Grigore Romanit, der rund gebaute Musiktempel mit seinem Säulenportal im Ateneul Roman und der Palatul Regal, Heimat vieler Kunstmuseen - alles wahre Prachtbauten, die an längst vergangene Zeiten erinnern. Weitere Sehenswürdigkeiten sind orthodoxe Kirche Biserica Cretulescu die berühmte Stavropoleus - Kirche sowie die Patriarchenkirche.

Bukarest: Museen und Kultur

Auch das 1864 errichtete Universitätsgebäude und der 1895 gebaute Justizpalast sind schöne und ehrwürdige Bauwerke. Rumänien ist schon immer ein agrarisch geprägtes Land. Deswegen gibt es auch am Ufer des Herastrau-Sees das Freilicht- und Dorfmuseum, dass alle Formen der rumänischen Bauernhöfe zeigt. Zusätzlich gibt es in Bukarest noch das "Museum des rumänischen Bauern". Dieses Museum hat 1994 für seine originellen Ideen den Preis für das beste europäische Museum bekommen. Neben diesem Museum gibt es in Bukarest noch viele andere Kulturpaläste und - diese in dieser Stadt ist immer etwas im Gang: Neben den Opern, Theatern, Kinos und gibt es vor allem im Sommer viele Festivals. Die Gastronomie lässt keine Wünsche offen und das Nachtleben erinnert auch etwas an Paris.