Rumänien - Karpaten

Es ist das Gebirge und seine einzigartige Landschaft, die die Herzen von Naturfreunden, Bergsteiger, Skifahrer, Wanderer und Jäger höherschlagen lässt. Die Karpaten in Rumänien sind nicht so hoch wie die Alpen. Die höchsten Berggipfel des Moldoveanu und des Negoiu sind etwas über 2.500 Meter hoch. Es ist die raue Schönheit dieser Gegend und seine Naturbelassenheit, die so anziehend sind. Dazu trägt auch eine reichhaltige Flora und Fauna bei. Über 1300 Pflanzenarten, mit seiner einzigartigen alpinen Flora überraschen den Pflanzenfreund immer wieder.

Schloss Peles bei Sinaia in den Karpaten
Bekannte Sehenswürdigkeit: Schloss Peles bei Sinaia

Aktivurlaub in den Karpaten - Wandern durch herrliche Natur

Unberührte, noch gesunde Wälder, die kaum vom Menschen verändert worden sind, sind das Zuhause für 150 Vogelarten, aber auch für den Braunbären, den Wolf und den Luchs. Sie jagen den Karpatenhirsch, die Auerhähne und die Gämsen. Der Steinadler zieht zwischen den Berggipfeln der Karpaten seine Kreise. Wenn man überlegt, dass man dies, nicht einmal zwei Flugstunden von Deutschland entfernt, besichtigen kann, so kann man schon froh darüber sein, dass es so ein Biotop noch gibt, und hoffen, dass es geschützt wird. Wenn man hier die Berge erklimmen will oder auch das Paragliding genießen möchte, sollte man gutes Schuhwerk und vor allem warme Kleidung haben. Denn die Wetterbedingungen sind hier ganz anders wie in den warmen Tiefebenen Rumäniens. Das Wetter ist hier kalt, feucht und kontinental geprägt - also auch kälter.

Karpaten: Wetter, Schnee und Wintersport

Und es gibt in den Karpaten auch mehr Niederschläge. Den Gebirgszug kann man sich auch als einen langen Bogen vorstellen, der sich von Pressburg bis nach Serbien hinzieht. Sie gliedern sich auf in Nord- West-, Ost- und Südkarpaten. Zwischen den Ost- und Südkarpaten beeindruckt das reizvolle Prahova - Tal mit seiner malerischen Schönheit. Dieser Gebirgszug unterscheidet sich, je nach Entstehungsart, vom vulkanischen Gestein, über altes Granit, bis hin zum Kalksteingebirge. Dadurch entstehen auch viele verwunschene Täler, geheimnisvolle, tiefe Höhlen und andere natürlich - bizarre Karstbauwerke, die das Wandern so interessant machen. An vielen Orten ist auch Wintersport möglich, denn die Karpaten sind nicht nur hoch, sondern auch schneesicher.