Rumänien - kulinarische Spezialitäten

Die kulinarischen Spezialitäten eines Landes beruhen auf seinen natürlichen Bedingungen und auf seinen historisch-kulturellen Lebensformen. In Rumänien wird viel Mais verarbeitet. Ein Nationalgericht ist der feste Maisbrei Mamaliga. Aber auch die vielen Fleisch- und Milchprodukte vom Schaf spielen eine große Rolle. Denn Rumänien steht weltweit bei der Schafzucht an vierter Stelle.

Ein eher ländlich-einfaches Gericht ist "Bulz", dass aus Mamaliga, Eiern, Schafskäse und Fleisch besteht und auch eine rumänische Besonderheit ist, denn jedes Dorf bereitet es anders zu. Ob es Siebenbürgen, die Moldau oder die Walachei ist - sie alle habe ihre eigenen Spezialitäten. Zur Vorspeise wir oft eine "Ciorba" - eine Suppe aus Fleisch, Gemüse und Sauerrahm vorgeschlagen. Für den Fan von Kohlrouladen gibt es auch die rumänische Variante, die "Sarmale". Sie stehen vor allem im Nordosten des Landes auf dem Tisch.

Ein besonders leckeres, süßes Gericht sind "Papanasi". Es sind besonders zubereitete Quarkknödel, die man in jedem besseren Restaurant als Nachspeise bekommt. In Rumänien gibt es viel Gemüse. Im Süden Rumäniens wird daher gerne "Ciorba de pericoara", ein sauerer Gemüseeintopf mit Fleischklößchen zubereitet. Zum guten Essen gehört auch ein guter Wein aus Rumänien. Seit über 6000 Jahren wird in den klimatisch bevorzugten Landschaften Rumäniens Wein angebaut. Herodot berichtete darüber und Maria Theresia hat die Banater Schwaben nach Österreich geholt, um den Weinanbau zu verbessern. Die rumänische Küche ist ausgewogen und einfach aber sehr gesund, denn die Zutaten haben eine hohe Qualität, weil sie in einer ursprünglichen Landschaft produziert werden. Daher lohnt es sich, auf eine kulinarische Reise durch Rumänien zu gehen.